Aktuelles

und Informationen

16.05.2019 - Sonderangebot für Kurzentschlossene

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Jagd auf Sibirischen Rehbock zu Sonderkonditionen

Bei diesem Angebot handelt es sich um die Jagd auf den Sibirier in unserem exklusiven Revier „Balkaschino“ in Kasachstan. Dieses Revier ist heute das absolut beste Bockrevier im Land, ob im Bezug auf die Wilddichte, Trophäenqualität oder auch der gesamten Jagdreiseorganisation und der Unterbringung.
Da in den letzten Jahren der Wildbestand im Revier stark gestiegen ist, schafft der Jagdveranstalter nicht mehr, alle für die Trophäenjagd zur Verfügung stehende Lizenzen einzulösen. Vor allem auch dadurch, weil hier bis jetzt nur zur Blattzeit gejagt wurde. Jetzt hat aber der Wildbestand diese Rahmen gesprengt, sodass wir uns mit dem Jagdveranstalter entschieden haben, diese Jagd auch außerhalb der Brunft zu organisieren. Und zwar zu sehr günstigen Konditionen. Vor allem könnte dieses Angebot für die Jäger von Interesse sein, die 2-3 starke Böcke auf der Wunschliste haben. Ein tolles Jagderlebnis mit viel Wildanblick in Verbindung mit Pirschfahrten und ausgiebigen Pirschgängen zu Fuß in einer sehr dünn besiedelten sowie traumhaft schöner Landschaft ist dabei garantiert.
Interessant sind die Termine gleich zu Beginn der Jagdzeit, also am Anfang August, wenn die Böcke viel unterwegs sind, um seine Stammreviere zu markieren und zu verteidigen. Aber auch die Termine am Ende September sind vom großen Interesse, wenn die Böcke ausgeruht langsam sein Versteck verlassen und sehr aktiv bei der Nahrungsaufnahme sind. Aus langjähriger Erfahrung im Gebiet Kurgan wissen wir, dass zu dieser Zeit viele sehr alte Böcke zur Strecke kommen können, die zur Brunft kaum gesichtet wurden. Jetzt aber, kurz vor Wintereinbruch, geht das Versteckspiel langsam zu Gunsten dem Aufbau des nötigen Fettpolsters auf den Rippen über.

Angebot zu dieser Jagdreise finden Sie hier.

28.03.2019 - Jagd auf den Sib. Steinbock im Alay-Gebirge

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Neu im Programm - Jagd auf den König der Berge im Alay-Gebirge in Tadschikistan

Das Alay ist ein zentralasiatisches Hochgebirge, ein Abzweig des Pamir, der an der Grenze zwischen Tadschikistan und Kirgistan liegt. Landschaftlich traumhaft und einzigartig, beherbergt dieses Gebirge eine der stärksten Steinbock-Populationen, die man bereits aus dem Kirgistan kennt. Nur mit einem einzigen Unterschied – hier wurde bis heute noch keine Trophäenjagd betrieben. Die Jagd findet auf dem Territorium des tadschikischen Nationalparks statt, der einem besonderen Schutz unterliegt und dadurch einen hohen Wildbestand sowie eine absolut intakte Altersstruktur des Wildes aufweist.
Bei diesem Unternehmen handelt es sich um eine reine Wildnisjagd und daher nur für Jäger mit Abenteuerlust zu empfehlen. Der Aufstieg vom Basiscamp in das eigentliche Jagdgebiet findet auf dem Pferderücken statt, die Jagd selbst wird aber überwiegend zu Fuß ausgeübt. Da es um eine richtige Herausforderung für den Jäger handelt, setzt dieses Jagdunternehmen eine sehr gute körperliche Kondition des Jägers voraus.  Auch weite Schüsse auf Entfernung bis zu 300 – 400 m müssen vor Reisebeginn geübt sein. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, steht`s nichts mehr im Wege zu einem einmaligen Jagderlebnis und kapitalen Trophäen als krönender Reiseabschluss!
Das Jagdgebiet liegt nur 300 km nordöstlich von dem Zielflughafen Duschanbe entfernt. Dies ist zweifellos ein großer Vorteil für die Reisenden, da man sehr schnell das Jagdgebiet erreichen und sich somit die üblichen Anreisestrapazen ersparen kann.
Der Veranstalter dieser Jagdreise ist unser langjähriger Partner bei den Marco-Polo-Jagden im Lande, daher sehr erfahren und professionell, was die Organisation der Jagdreisen auf einem hohen Niveau ab/bis Zielflughafen anbelangt.

Angebot zu dieser Jagdreise finden Sie hier.

20.03.2019 - „Schwarze Erde, starke Böcke“

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Ein neuer Film über die Jagd auf den Sibirischen Rehbock aus dem Jahr 2018

Die Jagd auf den Sibirischen Rehbock ist zweifellos das beliebteste Reiseziel für ausländische Jäger in Russland. Schon aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, in der vergangenen Jagdsaison einen neuen Film über dieses imposante Wild zu drehen. Auch hierfür stand uns Waleri Ripperger, unser Spezialist für die Wildaufnahmen und ein enger Freund, zur Seite und übernahm diese Aufgabe. Genau wie bei den anderen seinen Filmen ist es ihm gelungen, einen sehr interessanten und unterhaltsamen Film zu drehen, der mit Sicherheit eine sehr breite Anerkennung und das Lob finden wird. Es ist noch keinem bis heute gelungen, kapitale Sibirier in seinem „Wohnzimmer“ vor die Linse zu bekommen. Bis jetzt. Der Film ist sehr reich an Wildaufnahmen in der freien Wildbahn und das nicht nur vom Bock.
Der wird Ihnen mit Sicherheit viel Spaß und Freude bereiten.

Zu dem Film.

24.12.2018 - Der neue Jagdkatalog 2019

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Der neue Jagdkatalog 2019 / 2020 ist da!

Mit detaillierten  Beschreibungen der Reisegebiete, interessanten Informationen aus erster Hand über Wild und Jagd sowie vielen Fotos der vergangenen Jagdsaison. Wie jedes Jahr können Sie sich auf Neues freuen. Wir haben unser Programm aktualisiert, um den Wünschen und Vorstellungen unserer Kunden noch besser zu entsprechen.

22.11.2018 - Ein „Kamtschatka-Elch“ aus Kurgan

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Ein hochkapitaler Europäischer Elch, der seinen Vettern auf Kamtschatka schöne Grüße schickte

Das Jagdjahr-2018 geht langsam zu Ende und hinterlässt einige Überraschungen aus der vergangenen Saison. Eine von dieser – ein hochkapitaler Europäischer Elch, der im September im Gebiet Kurgan erlegt wurde. Seine Schaufeln mit 28 Enden brachten unglaubliche 25,4 kg auf die Waage. Ein Wahnsinnsgewicht, das bei dem Europäischen Elch zu absoluten Ausnahmen gehört. Der bis jetzt stärkste Elch aus der Region wog immerhin stolze 16,5 kg. Ein Jahr davor kam aus dem benachbarten Mittleren Ural ein Bulle mit 18 kg Trophäengewicht zur Strecke. Klar ist, dass es um Spitzentrophäen handelt, die man keineswegs als Maß nehmen sollte. Die Tendenz ist aber erfreulich, da in den meisten unseren Elchrevieren nicht nur die Bestände wachsen, sondern auch die Trophäenqualität immer besser wird. Insbesondere überraschten die Jagden im Oktober im Gebiet Kurgan, die zwar in der ersten Linie dem Sib. Rehbock gewidmet sind, aber auch die Möglichkeit bieten, die Elche mit zu bejagen. Da lag eine ganze Reihe an wirklich kapitalen Elchen auf der Strecke.

Angebot zu dieser Jagd finden Sie hier.

27.07.2018 - Ein Bild aus dem Archive

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Ein relativ altes Bild, das eine neue Bedeutung bekommt

Hiermit präsentieren wir ein Bild aus dem Jahr 1995, auf dem eine kapitale Elchtrophäe von 30 kg und 160 cm Auslage abgebildet ist. An sich ist das eigentlich nichts Außergewöhnliches, solch starke und auch stärkere Trophäen kennt man aus Kamtschatka oder Alaska. Nur in diesem Fall handelt es sich um einen Europäischen Elch, auch wenn dieser der Ost-Euroasiatischen Population angehört.
Erlegt wurde dieser Elch in den Vorbergen des Altai-Gebirges durch unseren Kunden, Herrn Dr. Ch. Schnabel aus Hannover. Zu damaliger Zeit gab es keine Möglichkeit, die Trophäe ordnungsgemäß zu bewerten, erst in diesem Sommer ließ Herr Dr. Schnabel seine Trophäe nach CIC-Richtlinien vermessen. 436 CIC-Punkte ergab die Vermessung, für eine Goldmedaille sind es 325 Punkte ausreichend. Es ist heute mit großer Wahrscheinlichkeit die stärkste Trophäe dieser Wildart, die von einem ausländischen Jäger erlegt wurde.
Leider waren die Jagdmöglichkeiten in diesem Gebiet zu damaliger Zeit von kurzer Dauer. Erst vor kurzem konnten wir ein neues Jagdgebiet in der Region exklusiv unter Vertrag nehmen, nur 50 km Fluglinie vom Erlegungsort dieses Elches. Das neue Revier liegt aber nicht auf der russischen, sondern auf kasachischen Seite. Dabei handelt es sich um die gleiche fantastische Landschaft der Altai-Vorbergen, gleiche Wildpopulation und die gleiche Art des Jagens – auf dem Pferderücken. Eine echte sowie vielversprechende Wildnisjagd ist es allemal und wir sind uns sicher – das Jagdgebiet hat ein großes Jagdpotenzial und wird mit positiven Überraschungen nicht lange auf sich warten.

Angebot zu dieser Testjagd finden Sie hier.

13.07.2018 - Jagd im Altai-Gebirge. NEU!

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Ein neues Toprevier für die Jagd auf Maral, Elch und Sib. Rehbock

Unser neues Jagdrevier liegt im Altai-Gebirge. Allerdings nicht auf der russischen Seite, wo wir seit über 20 Jahren mit unseren Jagdgästen auf die Pirsch gegangen sind, sondern auf der kasachischen. Es handelt sich dabei um das gleiche Wild, Biotop und die gleiche traumhafte Landschaft.
Nur mit einem Unterschied – es gibt kein Waffenembargo gegen Kasachstan, sodass eigene Waffen mitgenommen werden dürfen. Man braucht auch kein Visum für das Land. Auch die Anreise ist viel schneller, da man von dem Zielflughafen Ust-Kamenogorsk gerade vier Stunden benötigt, um in die Wildnis vom Altai zu gelangen.

Gejagt wird in einem 120.000 ha großen Privatrevier unmittelbar an der Grenze zu Russland. Auch wenn das Revier nur 140 km vom Zielflughafen entfernt ist, befindet man sich mitten in einer absoluten Bergwildnis. Maral, Elch, Sib. Rehbock, Braunbär, Wolf, Schwarzwild und viele anderen Wildarten sind hier zuhause. Vor allem aber Maral, Elch und Sibirier weisen in diesem streng geschützten Revier sehr hohe Wilddichte auf und sind von hohem Interesse für die Trophäenjäger.
Da es sich um ein neues Jagdprogramm handelt, bieten wir diese Jagdreise in der kommenden Jagdsaison zu äußerst günstigen Preisen an.

Angebot zu dieser Testjagd finden Sie hier.

22.06.2018 - Unsere Reisepreise sind versichert

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Reisesicherungsscheine für alle Buchungen ab dem 1. Juli 2018

Ab dem 1. Juli 2018 gilt in der Europäischen Union ein neues Reiserecht. Grundlage dafür ist die überarbeitete EU-Pauschalreiserichtlinie, die den Verbraucherschutz weiter stärkt und Reiseveranstalter sowie Reisevermittler in die Pflicht nimmt, alle in die Rechnung gestellten Leistungen durch eine Insolvenzversicherung abzusichern. Diese Insolvenzversicherung muss bei einer Zahlungsunfähigkeit oder Insolvenz folgende Risiken abdecken:

- Rückzahlung von bereits geleisteten Anzahlungen
- Kostenersatz für den Rücktransport der Kunden vom Urlaubsort zum geplanten Endpunkt der Reise.

Deutschland hat diese Bestimmung im § 651r BGB umgesetzt. Gemäß dieses Artikels haben wir eine Insolvenzversicherung bei der R+V Allgemeine Versicherung AG abgeschlossen. Somit ist Russia-Tours Jagdreisen GmbH berechtigt, für alle ab sofort gebuchten und bezahlten Leistungen einen Reisesicherungsschein auszustellen. Diesen händigen wir bei der Buchung zusammen mit dem Reisevertrag und einer Rechnung aus.

29.03.2018 - Jagd auf Keiler in Tadschikistan

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Artikel „Lebenskeiler-4.0“ aus der Zeitschrift „Pirsch“, 2/2018

Uli Steiner, ein passionierter Jäger und Stammkunde von „Russia-Tours“, erzählt über seine Erlebnisse und Erfahrungen, die er im tadschikischen Pamir bei einer Keilerjagd gemacht hat.
Die PDF-Version des Artikels stellte uns freundlicherweise die Redaktion von der “Pirsch“ (Deutscher Landwirtschaftsverlag GmbH / www.jagderleben.de) zur Verfügung.

Den gesamten Artikel finden Sie im Anhang als PDF

Angebote zur Jagd auf Schwarzwild finden Sie hier.

15.03.2018 - Ein hochkapitaler Europäischer Elch

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Ein kapitaler Elchbulle von 17,6 kg kam im Mittleren Ural von Russland zur Strecke!

In der vergangenen Jagdsaison-2017 erlegte unser Kunde, Herr Karl-Konrad Hoffmann, bei seinem Jagdaufenthalt im Mittleren Ural von Russland einen hochkapitalen Europäischen Elchbullen. Drei Monate nach dem Erlegen zeigte seine Schaufeltrophäe 17,6 kg auf der Waage an. Nach dem Vermessen durch deutsche CIC-Vertretung erreichte die Trophäe 360,9 Punkte und übertraf somit mit einem großen Abstand die Goldmedaillenmarke von 300 Punkten.
Sicherlich ist dies keine alltägliche Trophäe, jedoch zeigt sie die Trophäenqualität bei den Elchen in dieser Region, die wir erst seit kurzem in unser Jagdprogramm aufgenommen haben. Das Potenzial für diese Jagd ist hier wahrlich enorm und könnte somit auch für viele weitere positive Überraschungen in Zukunft sorgen.

Angebote zur Jagd auf Europäischen Elch finden Sie hier.

13.12.2017 - CITES-Pflicht für Tur-Trophäen aus Kaukasus

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Seit Oktober 2016 unterliegen der Dagestan- und Kuban-Tur der CITES-Pflicht. Dies ist unbedingt zu beachten.

Vom 24.09. – 04.10.2016 fand in Johannesburg (Südafrika) die jährliche CITES-Konferenz statt, die unter anderem die beiden Arten des Kaukasischen Steinbockes, also den Dagestan-Tur (Ostkaukasischer Steinbock) und Kuban-Tur (Westkaukasischer Steinbock), auf die Liste der geschützten Wildarten gesetzt hat. Das geschah auf Antrag der Delegation aus Georgien. Dort ist der Westkaukasische Steinbock beheimatet, dessen Bestände stark bedroht sind. Die Konferenz hat dem Antrag nicht nur zugestimmt, sondern gleich die Ture (Capra caucasica) im gesamten Kaukasus unter Schutz genommen (https://cites.org/sites/default/files/notif/E-Notif-2016-057.pdf). Diese Regelung umfasst beide Unterarten des Kaukasischen Steinbockes, also auch den Dagestan-Tur.

Das ist insofern bedauerlich, da in Aserbaidschan schon seit Jahren ein intensiver Schutz dieser Wildart besteht, und die Bestände des Dagestan-Tur in diesem Land stabil und keinesfalls bedroht sind. Begründet wurde diese Entscheidung mit der Erklärung, dass dieser zusätzliche Schutz allen Tur-Arten im Kaukasus zugute kommt.
Somit sind die beiden Tur-Arten im Anhang B der geschützten Wildarten der VO (EG) Nr. 338/97 als Kaukasischer Steinbock (Capra caucasica) gelistet und unterliegen der CITES-Pflicht (https://www.bfn.de/themen/cites/arteninfos/jagdtrophaeen/arten-nach-eg-verordnung/details-nicht-im-menue/anhang-b.html)

Für die eigentliche Jagd auf den Dagestan-Tur in Aserbaidschan wird sich durch diese Entscheidung nichts ändern. Zusammen mit den Veterinärpapieren bekommt der Jagdgast zusätzlich noch die aserbaidschanische CITES-Ausfuhrgenehmigung. Bei der Einfuhr in die EU muss dem Zoll neben dem CITES-Original eine Kopie von diesem Dokument vorgelegt werden. Diese vom Zoll abgestempelte Kopie ist dann die Berechtigung für die Einfuhr der Trophäe in die EU.

Diese Entscheidung hat sich allerdings auf die Jagdreisekosten ausgewirkt, da der Staat die Kosten für die Tur-Lizenz erhöht und Abgaben für die CITES-Abwicklung eingeführt hat.

Sollten Sie an dieser Jagdreise interessiert sein, klicken Sie bitte hier.

03.03.2016 - Mittleren Ural jagdlich entdecken

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Das neue Jagdgebiet zwischen Europa und Asien – ein Geheimtipp ist es allemal!

Der Mittlere Ural ist nicht nur landschaftlich ein wahres Naturparadies, sondern auch ein bisher unentdecktes Dorado für passionierte Auslandsjäger. Europäischer Elch und  Braunbär sind die imposanten Hauptbewohner und Wunschtrophäe vieler Jäger. Im vergangenen Jahr haben wir die ersten Testjagden mit großem Erfolg durchgeführt. In diesem Jahr werden weitere Reviere getestet. All diese Jagdreisen können auch mit anderen hier vorkommenden Wildarten, wie z.B. Schwarzwild oder Raufußhühner, kombiniert werden. In einigen Revieren kommt auch der Sibirische Rehbock vor. Ein großer Teil der Reviere, jedes 20.000 – 40.000 ha groß, ist schon längere Zeit privat gepachtet. Die Pächter, in der Regel passionierte Jäger und zumeist betuchte Unternehmer, haben inzwischen in diesen Revieren kleine Jagdparadiese geschaffen. Eine lohnende Investition bei der in Russland üblichen Pachtdauer von 49 Jahren. Diese Reviere verzeichnen heute einen sehr hohen Wildbestand, professionelles Jagdpersonal und komfortable Unterbringungsmöglichkeiten. Da bisher kaum Trophäenjagden durchgeführt wurden, gibt es einen großem Anteil reifer Trophäenträger. Somit bieten heute diese Reviere geradezu ideale Bedingungen für erfolgreiche Jagden für westliche Jäger. Die Anreise ist unproblematisch: Mit Finn Air bis nach Ekaterinburg, anschließend mit dem Auto ca. 3–4 Stunden bis zum Jagdcamp.

Der Mittlere Ural birgt ein enormes Potenzial an Jagdmöglichkeiten und ist bisher noch ein Geheimtipp! Wer ein bisschen Pioniergeist spürt, ist hier genau auf der richtigen Fährte auf dem Weg zu einem großartigen Jagdabenteuer.

01.12.2014 - Einfuhr von Jagdwaffen nach Russland

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Waffengesetzänderung in Russland – ab jetzt wird die Einfuhr von Jagdwaffen in das Land vereinfacht

Am 24. November 2014 trat in Russland der Regierungsbeschluss Nr. 1178 in Kraft, wonach  Änderungen bei der Vorschrift über den Umgang mit Zivil- und Dienstwaffen auf dem Territorium der Russischen Föderation vorgenommen wurden. Unter anderem betraf das auch die Regelung über die Einfuhr von Waffen durch ausländische Jäger und Sportschützen.
Auf diese Änderungen haben die Jagdveranstalter in Russland seit Jahren sehnsüchtig gewartet. Die alte Vorschrift war sehr kompliziert und oft widersprüchlich. Sie schränkte dadurch die mögliche Entwicklung für den Jagdturismus im Land erheblich ein.
Die alte Vorschrift verpflichtete z.B. jeden Jagdveranstalter im Jagdgebiet oder Revier eine Waffenkammer zu bauen, die strengen Bedingungen unterlag: 24 cm dicke Wände, komplett vergittert, doppelte Metalltür, Funkalarm usw. Wie soll das bei einer Jagd in der Taiga funktionieren? Doch Vorschrift ist Vorschrift. Die Veranstalter mussten versuchen, über  persönliche Beziehungen oder die Vernunft der verantwortlichen Polizeibeamten vor Ort die Dinge praxisnah zu regeln.
Durch die neue Vorschrift wird die Einfuhr von Jagdwaffen durch ausländische Jäger wesentlich vereinfacht. Die Jagdgäste können sich jetzt mit eigener Waffe frei auf dem russischen Territorium bewegen und in jede Ecke des Landes ohne Begleitung eines russischen Jagdveranstalters fliegen. Früher war das tabu. Wichtig vor allem für entlegene Jagdgebiete wie z.B. Kamtschatka oder Magadan.
Außerdem besteht für Jagdveranstalter keine Pflicht mehr zum Bau von unsinnigen Waffenkammern in Revieren. Mit diesem Beschluss signalisiert Russland, dass es sich in Zukunft für Touristen jeder Art mehr öffnen will. Und dabei soll es nicht bleiben: In Kürze soll es auch eine Gesetzänderungen geben, wonach die Visumformalitäten ebenfalls vereinfacht werden. Der entsprechende Gesetzentwurf ist bereits im Parlament (Duma) eingebracht.